Solarzellen

Mögliche Nischen und besondere Stellen für Solarzellen nutzen

Photovoltaikanlagen sind derzeit sehr beliebt und können sogar überall dort installiert werden, wo es als Voraussetzung eine genügende Sonneneinstrahlung gibt. Zu den großen Freiflächen, den sogenannten Solarparks, bieten sich aber auch andere Flächen auf privaten Grundstücken an.

Bei Aufdachanlagen

Geht es um Aufdachanlagen, werden die Solarmodule auf ein bestehendes Dach montiert. Handelt es sich um ein Schrägdach (haben die meisten Wohnhäuser), erfolgt eine Montage direkt auf die Dacheindeckung. Bei Flachdächern dagegen auf Schrägständern.

Bei Indachanlagen

Handelt es sich um Indachanlagen, werden die Module anstelle einer Dacheindeckung direkt auf die Unterkonstruktion montiert. Dies ist ideal bei zum Beispiel Neubauten sowie Dachsanierungen, da die Bauform meist optisch ansprechender und witterungsbeständiger ist. Aber sie ist etwas leistungsschwächer, weil die Solarmodule hier kaum hinterlüftet werden.

Gebäude-integrierte Anlagen, wie vorab beschrieben, haben den großen Vorteil, dass sie keinen zusätzlichen Platz benötigen, sondern sogar ungenutzten Platz nützlich machen. Das ist für Hauseigentümer sicherlich besonders interessant.

Mini-Solaranlage auf dem Gartenhaus

Hat man im Garten ein Gartenhaus, lässt sich sogar auch auf einem kleinen Gartenhäuschen umweltfreundlich Strom erzeugen. Vor dem Kauf einer Mini-Solaranlage für eine Gartenhütte oder einen Schuppen sollte man sich nur über geeignete Anlagen fachkundig beraten lassen.

Der Solarzaun

Möchte man einen Sichtschutz, einen Lärm- und Windschutz oder sogar eine Weide und/oder Tiere eingrenzen und gleichzeitig sauberen Strom erzeugen, ist dies mit einem Solarzaun möglich. Er kann alle aufgezählten Kriterien erfüllen und bietet die Möglichkeit, eigenen Solarstrom zu generieren, weil man eben Solarzellen am Gartenzaun anbringen kann.

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Hat man ein ungeeignetes oder ein bereits belegtes Dach, ermöglicht die senkrechte Aufstellung von Solarmodulen ein zusätzliches PV-Potential. In einem Zaun-Gestell integrierte, senkrecht ausgerichtete Solarmodule (mit 90 Grad Neigungswinkel) erzeugen ebenfalls günstigen Solarstrom. Der Vorteil dabei ist, dass der Solarzaun Sicht-, Lärm- und Windschutz sowie, Einfriedung als auch Weide-/Tierbegrenzung bieten und gleichzeitig günstigen Solarstrom erzeugen kann.

Der Solar Carport

Auch der Solar Carport kann einige praktische Vorteile mit sich bringen. Er erzeugt Energie und wandelt diese in nutzbaren Strom um. Außerdem bietet der Carport Schutz für Fahrzeuge (auch E-Fahrzeuge), Fahrräder und andere Dinge. Zusätzlich kann man eine sogenannte Wallbox anbringen, an der man alle elektrischen Fahrzeuge laden kann. Alle Fahrzeuge sind bestmöglich geschützt vor diversen Außeneinflüssen, wie beispielsweise Regen, Hagel, Schnee, Wind oder direkter Sonneneinstrahlung, und gleichzeitig ist der Solar Carport ein schöner Schattenspender mit guter Luftzirkulation.

Eine Solar-Terrassenüberdachung oder ein Solarbalkon

Möchte man eine Terrasse oder einen Balkon zur Stromerzeugung nutzen, wird hierfür eine Überdachung mit speziellen Solarmodulen angebracht. Sie finanziert sich dann quasi von selbst. Dazu sorgt so eine Solar-Terrassen-/Balkonüberdachung für Schatten, sodass man keinen weiteren Sonnenschutz anbringen muss. Energie wird natürlich auch nebenbei für die Hausbesitzer erzeugt.

Zusätzlich Strompreise immer wieder mal vergleichen

Da sich die Strompreise ständig ändern, solle man zusätzlich und am besten einmal im Jahr die Stromanbieter vergleichen und somit auch die Preise. Online-Vergleichsportal können einem schnell und einfach günstige und empfehlenswerte Anbieter und Tarife anzeigen. Wird geschaut, dass man immer den besten und günstigsten Stromanbieter nutzt und sorgt man zusätzlich für selbst generierten Strom, ist man schon sehr gut aufgestellt, wenn es um das Reduzieren der Energiekosten und den Umweltschutz geht.

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Peter Mälzer
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