Mit dem „Welttag der sauberen Energien“ setzen die Vereinten Nationen am 26. Januar ein Zeichen für grünen Strom. Die Stadt Schweinfurt hat das zum Anlass genommen, um die Rolle der Solarenergie in der Region zu betonen. Wichtig ist sie nicht allein für die Industrie. Zahlreiche Privathaushalte setzen darauf. Aber wie leistungsstark sind moderne Photovoltaik-Anlagen und worauf sollten Verbraucher achten?
Früh am Start bei der erneuerbaren Energiegewinnung
Schweinfurt kann auf eine lange Tradition erneuerbarer Energien zurückblicken. Wie die Stadt mitteilte, liefern seit 1905 Wasserkraftwerke Energie für Schweinfurt. Und auch bei der Solarenergie war man laut Pressemitteilung von Anfang an mit dabei. 1997, also noch vor der Jahrhundertwende, wurde die erste Photovoltaik-Anlage auf einem privaten Hausdach verbaut. Das war noch lange bevor der „Welttag der sauberen Energien“ im Jahr 2023 eingeführt wurde. Mittlerweile gibt es gut 3000 PV-Anlagen in Schweinfurt. Viele Menschen erkundigen sich, wann sich eine solche Anlage lohnt und wie viel Strom für den Eigengebrauch sie liefern kann. Studien zeigen, dass das Interesse am Bau der Anlagen deutlich steigt, sobald der Nachbar eine betreibt und ihre Vorteile beschreibt. Wissenschaftler bezeichnen das als „Peer-Effekt“. Wie viel Strom die Anlagen liefern? Das hängt stets vom Standort, von der technischen Ausstattung und vom Wetter ab. Eine pauschale Antwort ist insofern schwer möglich.
Passgenaue Lösungen für Photovoltaik in Schweinfurt
Was an der Stelle jedoch klar ist: Schlecht sind die Voraussetzungen in Schweinfurt nicht. Ansonsten hätten sich nicht derart viele Nutzer schon für PV-Anlagen entschieden. Die unterfränkische Stadt profitiert von einem sonnigen Klima. Und von Dienstleistern, die moderne Technik für Photovoltaik in Schweinfurt bereitstellen. Sie haben eine langjährige Erfahrung in der Region und statten jedes Haus mit passgenauen Lösungen aus: Eine leistungsstarke Technik auf dem Dach oder Balkon ist mindestens so wichtig wie die richtige Ausstattung zur Speicherung.
Ergänzt wird das heute durch eine KI-gestützte Steuerung des Stromverbrauchs. Auf diese Weise kommen Lösungen zustande, die den eigenen Stromeinsatz und die Stromgewinnung bestmöglich koordinieren. Die Erfahrung der Experten: In den allermeisten Fällen lassen sich mit der richtigen Ausstattung bis zu 80 Prozent der benötigten Energie über eigene Anlagen gewinnen. Angesichts steigender Energiepreise wirken solche Aussichten attraktiv.
Diese Faktoren entscheiden über die Energieausbeute:
– Größe der nutzbaren Dachfläche
– Sonneneinstrahlung am Standort
– Himmelsrichtung und Neigung der Dachfläche
– Temperaturen auf dem Dach
Smart Home Lösungen und kluger Energiemix gefragt
Wo PV-Anlagen auf Dächer gebaut werden, wird heute nicht allein mit Blick auf diese Anlagen geplant. Moderne Dienstleister planen ganzheitlich. Sie bieten zum einen Lösungen für eine smarte Energieversorgung. Software, die den Wärmehaushalt und die Stromnutzung klug steuert, spart viele Ressourcen. Auf der anderen Seite plant man mit einem klugen Energiemix. Was der Sonnenstrom nicht leistet, können dann Wärmepumpen, Windkraft oder andere saubere Technologien zuliefern. Eine gute Kenntnis der Infrastruktur in der Region ist für solche Lösungen entscheidend. Welche sauberen Energiequellen und regionalen Angebote es gibt, unterscheidet sich schließlich von Stadt zu Stadt.
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